Vor 15 Jahren eröffnete in Paris ein Club, der anders sein wollte als die Konkurrenz. Das begann schon damit, dass er von einem Filmregisseur eingerichtet wurde: David Lynch gestaltete damals die Räume der Location in Montmartre, mit einem Tunnel aus goldfarbenen Holzpaneelen, verspiegelten Wänden und tiefen Decken, einzelnen kleinen Räumen und einem rot beleuchteten Dancefloor.
Der Members-Only-Club namens Silencio ist heute legendär und ein beliebter Treffpunkt für Celebrities, sowie ein Ort, den Künstler:innen als Leinwand nutzen dürfen. Prince, Björk, Charli XCX, A$AP Rocky und Kendrick Lamar haben hier performt, Larry Clark, Carsten Höller, Michèle Lamy, Gaspar Noé, Ruben Östlund, Bret Easton Ellis und Greta Thunberg haben die Räume mit ihren Ideen geprägt. Und Lana del Rey debütierte hier einst mit ihrem ersten Konzert.
Anlässlich des Jubiläums hat Gründer Arnaud Frisch Silencio nach Berlin geholt, in Form eines temporären Pop-ups in den Räumlichkeiten des ehemaligen Watergate. Offiziell eröffnet der Club am 30. Oktober, doch am 9. September gab es bereits einen Vorgeschmack: Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Night“ des Künstlers Maurizio Cattelan in der Neuen Nationalgalerie währen der Art Week fand eine Afterparty im neuen Silencio statt. Die Party wurde von der Berliner Kreativ- und Kommunikationsagentur Reference Studios organisiert, und markiert auch die Eröffnung des Reference Festivals, das zur Art Basel in Paris im Oktober seine Fortsetzung findet.
Silencio hat bereits öfter Projekte an externen Standorten gestartet. Für die Gestaltung der Berliner Dependance wurden der Künstler und Architekt Marc Leschelier sowie das Berlin-basierte Studio Karhard engagiert, außerdem Studio Raito für das Lichtkonzept und Bureau Borsche für Visual Identity.




