So schützt man das Gesicht vor der Sonne, ohne das Make-Up zu ruinieren

So schützt man das Gesicht vor der Sonne, ohne das Make-Up zu ruinieren

Mit der richtigen Reihenfolge und den richtigen Produkten ist Sonnenschutz auch mit Make-Up kein Problem. (Foto: capturenow via Canva; Produkte: courtesy of the brands)

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Wir alle lieben sommerliche Temperaturen und das Gefühl von Sonnenstrahlen im Gesicht – bis das Make-Up wegzuschmelzen scheint oder man beim Abschminken plötzlich einer roten, brennenden Stirn im Spiegel entgegenblickt. Wer trotzdem nicht auf seine Make-Up-Routine verzichten möchte, muss einfach nur die richtigen Produkte in der richtigen Reihenfolge auftragen. Dass der Beauty-Markt so viele Möglichkeiten bietet – Sprays, Cremes, Gele – kann ganz schön überfordernd sein. Deshalb hier unser Guide, wie das Make-Up hält und die Haut trotzdem vor der Sonne geschützt wird.

Die richtige Base

Ob Sommer oder Winter, Sonnenschutz (SPF) sollte genauso zur Morgenroutine gehören wie das Zähneputzen, egal ob Make-Up-Tag oder nicht. Sonnenschutz bewahrt vor Hautalterung, Sonnenschäden und Pigmentstörungen. In welcher Form ist hierbei zweitrangig, ob Lotion oder reichhaltige Creme kommt auf den eigenen Hauttypen an. Im Sommer sind leichtere Texturen aber einfach angenehmer, zum Beispiel auf Gel- oder Wasserbasis. Außerdem sind fettende Produkte nicht so gut geeignet, da das Make-Up darauf nicht lange hält und schnell fleckig wird. Matter Sonnenschutz ist also die beste Wahl. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann zunächst ein Serum mit SPF verwenden, danach eine Tagescreme mit SPF und final noch einen Sonnenschutz, als letzten Step vor dem Make-Up, und unbedingt vor einem Primer. Wichtig: Nicht nur das Gesicht schützen, sondern auch Ohren und Dekolleté! Bei besonders heißen Temperaturen – oder wenn es mal schnell gehen muss – sind getönte Sonnencremes für das Gesicht eine gute Basis. Bevor es mit dem Make-Up weitergeht, muss alles vollständig eingezogen sein, sonst können sich Klümpchen bilden.

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Produkte mit Lichtschutzfaktor

Viele Kosmetikprodukte wie Foundation, Concealer und Puder beinhalten mittlerweile Lichtschutzfaktor. Doch Vorsicht: Das allein reicht nicht aus, um den ganzen Tag geschützt zu bleiben. Dafür tragen wir meist viel zu wenig Produkt auf und müssten über den Tag verteilt immer wieder nachlegen. So viele Schichten übereinander in Kombination mit Schweiß und Hitze? Nein danke. Die ganzen kleinen Tiegelchen und Tuben müssen nun auch wirklich nicht in der Strandtasche umhergeschleppt werden. Lieber morgens sorgfältig schichten: am besten ist die Kombination aus der bereits erwähnten Base und SPF-Kosmetik, denn doppelt hält besser.

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Fixing-Sprays für unterwegs

Damit ist die Arbeit aber noch nicht getan. Fixing-Sprays als finaler Step sind schon alte Bekannte, die das Make-Up den ganzen Tag an Ort und Stelle halten, Puder- und Cremeprodukte miteinander verbinden und im besten Fall zusätzlich noch vor der Sonne schützen. Auch hier gilt wieder: Nur ein Spray mit SPF reicht nicht aus, ein Sonnenschutz muss immer direkt auf die Haut aufgetragen werden. Beim Make-Up, gerade bei Full-Face-Routinen, werden oft viele Produkte übereinander aufgetragen. Wenn die meisten davon zusätzlich noch einen SPF enthalten, ist das Gesicht (und Dekolleté!) ausreichend geschützt.

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Sonnencreme nachtragen

Wer sich in der prallen Sonne über den Tag hinweg nicht ausreichend geschützt fühlt, sollte regelmäßig Sonnenschutz nachlegen. Aber eine Lotion über ein perfekt verblendetes und geschichtetes Make-Up auftragen? Schwierig. Fixing-Sprays und Puder mit SPF sind dagegen immer gut für unterwegs. Kleine Sonnenlotionen in Reisegröße für Ohren und Dekolleté dürfen auch nicht fehlen. Auch eine gute Möglichkeit: ein getöntes Serum oder eine wasserbasierte Lotion mit einem angefeuchteten Beautyblender oder Schwamm in tupfenden Bewegungen über das Make-Up auftragen – hier gilt aber auch für Full-Face-Fans: Weniger ist (ausnahmsweise) mehr.